Kannibale und Missionar

Ein Missionar wird von einem Kannibalen gefangen, gründlich geschruppt und in einen Kochkessel gesteckt. Verzweifelt fängt er an zu beten. Und siehe da, die Kannibalen fallen auf die Knie und beten ebenfalls.
Da ruft Missionar:
„Ein Wunder; ein Wunder ist geschehen! Ich hab euch bekehrt!“
Sagt einer der Kannibalen: „Quatsch! Wir beten immer vor dem Essen …“

Zwei Missionare im Urwald

Zwei Missionare haben sich im Urwald verirrt. Sie wissen nur, dass sie sich irgendwo im Gebiet eines Kannibalenstammes befinden. Da taucht plötzlich aus dem Busch eine Eingeborenengruppe auf. Die Missionare zittern vor Angst.
Da, kurz vor ihnen, stolpert einer der Schwarzen über einen Baustamm und brüllt los: „Himmeldonnerwetter, Kruzifix, verdammt noch mal.“
„Gerettet, gerettet,“ jubeln die Missionare, „es sind Christen.“

Bei den Kannibalen gibt es Missionar

Bei den Kannibalen gibt es heute Missionar.
Die Hausfrau macht den Deckel auf, schaut in den Topf, ergreift eine Gabel und sticht dem Missionar in den Arm. Das macht sie so lange, bis der Häuptling ärgerlich wird: „Lass ihn doch! Mußt du ihn denn so quälen?“ Keift die Frau: „Was heißt hier quälen! Sonst frisst uns der Kerl noch den ganzen Reis auf!“